Metrostars Baseball
26.09.2021
Mit Sweep gegen Indians ins Finale

Mit Sweep gegen Indians ins Finale

Nach den zwei hart erkämpften Semifinalen-Spielen gegen die Dornbirn Indians fehlte vor der Fortsetzung der Serie in Vorarlberg nur mehr ein weiterer Win. Dementsprechend relaxt kamen die Metrostars nach der langen Pause wegen der Baseball-Europameisterschaft bei wunderschönem Wetter ins Ländle.

Indians-Ass Ryan Rupp startete gegen Thierry Letouzé und die Wiener Gäste wollten gleich von Anfang an alles klar machen – 3:0 nach dem ersten halben Inning, nachdem man noch ohne Out die Basen geladen hatte, und dann drei Runners vor allem durch Sac-Flys (Richie Alzinger, Claus Seiser) nach Hause brachte. Doch die Indians konterten durch 2-Run Homer von Joachim Frick (in seinem Abschiedsspiel nach 20jähriger Karriere) unmittelbar danach. So ging es dann weiter – jedesmal, wenn die Metrostars ihre Führung etwas ausbauten, wussten die Indians umgehend eine Antwort. Im vermeintlich entscheidenden 6. Inning, in dem Seiser mit Homerun, Dominik Löffler mit RBI-Single und Benni Salzmann mit 2-RBI Single auf 8:3 stellten, hatten die Gastgeber sogar die noch viel größere Antwort: Eingeleitet durch Homerun von Marcel Theiner und abgeschlossen durch 2-RBI Double von Chris Squires konnte ein 6-Run Inning das Spiel sogar drehen und die Führung für die Vorarlberger herausholen. Die kleine aber lautstarke Fankolonie aus Wien erlebte beinahe eine Deja-Vu – gingen doch vor zwei Jahren alle Finalspiele in Dornbirn verloren und Squires spielte auch damals eine entscheidende Rolle.

Die Metrostars blieben aber konzentriert. Bei bereits 2 Outs, 2 Strikes und Bases Loaded im 7. Inning gelang Löffler dann das game-changing Play: ein base-clearing Double riss die Führung erneut auf die Wiener Seite, worauf die Dornbirner danach keine adäquate Antwort mehr fanden. Reliever Sammy Hackl, der bereits bei der Führung für die Indians am Mound war, leistete sich keine Schwäche mehr und pitchte den Win (den er – ob der starken Leistung von Letouzé leicht kurios aber regelkonform -  dann auch zugesprochen bekam) trocken nach Hause, während die Wiener nun entfesselt einige weitere Runs nachlegten. 16:9 hieß der schließlich doch deutliche End-Score, der zum bereits 22. Mal in der Vereinsgeschichte eine Teilnahme am Finale (gegen die Wiener Neustädter Ducks) bedeutet.

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